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Meeresschildkröten (Caretta caretta)

Die Meeresschildkröte kommt im Mittelmeer vor, aber auch in tropischen und subtropischen Meeren. Die Tiere können über 80 Jahre alt werden. Die vom Aussterben bedrohte Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta) nutzt den Strand Çalış als Nistgebiet.

Die Meeresschildkröten sind geschützt, weil sie vom Aussterben bedroht sind. Vor allem der Mensch stellt eine Gefahr für die bis zu 150 Kilogramm schweren Tiere dar, weil er den Lebensraum der Schildkröten immer mehr zerstört.

Die meiste Zeit ihres Lebens verbringt die Meeresschildkröte Caretta Caretta im Wasser. Nur um ihre Eier abzulegen klettern die Schildkröten-Weibchen an Land und buddeln ein Loch in den Sand – das Nest. Da legen sie dann ihre Eier ab, die alle so aussehen wie Tischtennisbälle – manchmal über 100 Stück. Die Schildkröten-Mama verschließt das Loch mit Sand und macht sich dann wieder auf ins Wasser.

Das Ausbrüten erledigt die Sonne. Nach fast zwei Monaten, meist in der Nacht, schlüpfen die kleinen Schildkrötenbabies und marschieren ins Wasser – dabei tun sie sich ein bisschen schwer, da sie ja als Meeresschildkröten keine Füße haben, sondern Flossen.

Wenn die Schildkrötenbabies auf die Welt kommen, ist ihr Panzer noch ganz weich. Er härtet erst mit der Zeit aus. Das macht die kleinen Schildkröten zum gefundenen Fressen für ihre Feinde wie z.B. Seevögel.

Von 1000 Schildkrötenbabies, die es ins Meer schaffen, erleben nur 1-2 das Erwachsenenalter.